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Nachhaltige Kleidung – bringt das was? So viel muss Fair Fashion kosten I Ökochecker SWR

By ARD Marktcheck 13:01 70,650 views on YouTube Feb 11, 2021

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60 Kleidungsstücke kauft jeder von uns im Jahr. „Fast Fashion“ ist angesagt. Viele kaufen Billigteile und sortieren sie nach einer Saison wieder aus. Aber: Es gibt auch einen gegenteiligen Trend: Fair Fashion! Für den um... Show more

60 Kleidungsstücke kauft jeder von uns im Jahr. „Fast Fashion“ ist angesagt. Viele kaufen Billigteile und sortieren sie nach einer Saison wieder aus. Aber: Es gibt auch einen gegenteiligen Trend: Fair Fashion! Für den umweltbewussten Modeliebhaber! Aber was ist wirklich dran? Sind die Kleidungsstücke echt nachhaltig oder nur grün gewaschen? 0:00 Die Modeindustrie im Check 3:51 Faire Mode: Welche Siegel geben eine Orientierung? 5:36 Ein faires Outfit zusammenstellen 8:39 Wie fair ist das Outfit wirklich? 10:11 Große Hersteller und grüne Mode 12:04 Fazit DIE TEXTIELINDUSTRIE: GANZ SCHÖN SCHMUTZIG! Ein Problem an der Textilindustrie: Die oft menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen in den Produktionsstätten der Billigmode. 2013 stürzte die Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch ein. Es gab 1227 Tote. Dazu kommt, dass die Arbeitszeit von Näher*innen auch heute noch bis zu 80 Stunden pro Woche beträgt. Dabei bekommen die wenigsten einen Mindestlohn von 85 € pro Monat. Bei der Herstellung von Textilien und Bekleidung werden etwa 43 Millionen Tonnen Chemikalien pro Jahr verwendet. Außerdem verbraucht die Modeindustrie etwa 10 Prozent des industriell genutzten Wassers. FAIR FASHION— WAS IST DAS? Fair Fashion-Produzenten stehen für angemessene Löhne und gute Arbeitsbedingungen. Außerdem bezeichnet Fair Fashion langlebige Kleidungsstücke aus umweltschonender Herstellung. Model und Fair Fashion-Bloggerin Marie Nasemann, ehemaliges Gesicht von Germanys Next Topmodel, sieht in Fair Fashion die Mode der Zukunft. Auch, wenn der Begriff nicht geschützt ist, verpflichten sich die Produzenten selbst zu einer nachhaltigeren Textilherstellung. Aber: Fair Fashion-Teile sind meist etwas teurer. Marie Nasemann empfiehlt daher, sich eher an Basic-Teile zu halten, die man lange tragen kann und dafür etwas mehr Geld auszugeben. Oder: Faire Mode in Vintage-Läden oder Second Hand kaufen. Das Zauberwort ist: Langlebigkeit! Fair Fashion-Läden in seiner Nähe findet man übrigens auf Websites wie

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